tangosphere
tangosphere
Kornelia Goldstein


…hatte schon als Kind den Eindruck, dass es mehr geben müsste in der Musik, als was die Stelle als Trompeterin in der Blaskapelle eines süddeutschen Dorfes zu bieten hatte. Als sie nun in jungen Jahren auszog, gegen die Langeweile in der Musik anzukämpfen, zog es sie in die kulturelle Vielfalt des Ruhrgebiets. Neben der intensiven Begegnung mit der Klassik während ihres Studiums an der Folkwang-Musikhochschule in Essen, fand sie in der Auseinandersetzung mit Künstlern und Musiksparten “der anderen Art“ in Hinterhofproberäumen von Ruhrgebietsbands, und kleinen Theaterhäusern im ostdeutschen Exil, schließlich zum Tango, den sie seither mit Leidenschaft praktiziert. Sie ist auf mehreren CD Produktionen zu hören. U.A. mit den Kölner Dombläsern, den Bergischen Blechbläsern und ihrem früheren Tangoensemble „tango de triosphere“. Dass Trompete zunächst für den Tango ungewöhnlich scheint und keine Vorbilder hat, betrachtet sie als Herausforderung und besonderes Vergnügen.



Beate Schmalbrock




…hat nach erfolgreichem klassischem Flötenstudium in Düsseldorf und Dortmund verschiedene musikalische Stationen „durchspielt“. Von der zeitgenössischen Musik mit dem “ ensemble notabu“ Düsseldorf über Livemusik zum Stummfilm, Salonmusik mit dem Kurorchester Garmisch , Musicals bei verschiedenen Produktionen wie „Les Miserables“und „Die Schöne und das Biest“ hin zur Tangomusik mit Konzerten und Tourneen, die sie selbst bis nach Japan führten. Verschiedenen Musikstile zu mischen und mit anderen Künsten zu kombinieren, wie z.B. Musik und Literatur, ist ihre gegenwärtige Vorliebe und findet sich in der Gruppe „tangosphere“ wieder.
3 Cd Einspielungen produzierte sie bereits mit „tango de triosphere“ www.dispokinesis-schmalbrock.de



Marko Kassl

…erhielt seinen ersten Akkordeonunterricht im Alter von 7 Jahren in der Slowenischen Musikschule Kärnten. Er studierte Musik zuerst am Landeskonservatorium Klagenfurt, danach an der Kunstuniversität Graz, ging dann nach Essen, wo er an der Folkwang Hochschule sein Konzertexamen bei Prof. Mie Miki mit Auszeichnung abschloss. Seit 2007 ist er Dozent für Akkordeon an der Hochschule für Musik Detmold. Als Solist und Kammermusiker international tätig – mit einigen Ensembles arbeitet er ständig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, deren Werke er uraufführt. Mit dem Duo MARES mit Esra Pehlivanli an der Bratsche hob er im Jahr 2008 das überhaupt erste Doppelkonzert für Akkordeon, Bratsche und Sinfonieorchester aus der Taufe – Selim Dogrus „Devil's Diary“, im Jahr 2013 folgte das ebenfalls dem Duo MARES gewidmete Doppelkonzert für Bratsche, Akkordeon und Streichorchester von Frank Zabel, ein Kompositionsauftrag der Neuen Philharmonie Westfalen.
Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren Kassl´s musikalisches Schaffen . www.marko-kassl.de



Für die aktuelle Produktion als Himmelsbotin hinzugekommen:

Cornelia Schönwald
…absolvierte ihre Schauspielausbildung in Ulm. Erste Engagements führen sie als Schauspielerin und Sängerin zuerst ins Ensemble der Theater in Senftenberg und Marburg, später als Gast nach Neuss, Neustrelitz-Neubrandenburg, Köln, Düsseldorf und Hamburg und seit neun Spielzeiten regelmäßig ans Theater Paderborn. Sie übernimmt Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, gastiert mit Literaturprogrammen und Lesungen und inszeniert an Theatern und für freie Produktionen. Sie ist freie Sprecherin u. a. für den WDR, SWR, für Deutschland- Radio, Deutschland Funk und für Hörbuchproduktionen. Ihre Liebe zur Musik findet Ausdruck in Chansonprogrammen und Liederabenden und darüber hinaus in der Zusammenarbeit mit Sängern und Musikern. Neben diesen eher erdverbundenen künstlerischen Tätigkeiten, fährt sie hin und wieder auch als Schauspielerin zur See und widmet sich nun, in dieser Produktion mit „tangosphere“ zum ersten Mal der Erforschung des Raumes über der Erde.www.cornelia-schoenwald.de